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Posts mit dem Label "Übergewicht" werden angezeigt.

Säure-Base Teil 3: Hilft eine basische Ernährung gegen Krankheiten?

Wie in Teil 1 meiner Säure-Base Trilogie beschrieben, findet die pH-Regulation des Blutes im Wesentlichen über Puffersysteme im Blut statt, wobei volatile (flüchtige) Säuren in Form von Kohlendioxid über die Lunge abgegeben und lösliche Säuren über die Niere ausgeschieden werden. Ein besonderes Augenmerk hinsichtlich krankhafter Veränderungen sollte man also auf die Organe richten, die am meisten mit der Entsorgung von Säuren zu tun haben, die Lunge und die Nieren. In Teil 2 der Trilogie beantworte ich die Frage, ob es Sinn macht, sich basisch zu ernähren. Ich zeige in dem Artikel, dass die wichtigste Ernährungsempfehlung eine ausgewogene, naturbelassene Ernährung ist. So eine Ernährungsweise ist dann meist auch Base-betont. In der Alternativ-Medizin wird eine saure Ernährungsweise so ziemlich für alle Krankheiten verantwortlich gemacht, die es gibt. Dies reicht von Gicht, Rheuma über Herzerkrankungen bis hin zu Krebs. Es stellt sich nun die Frage, ob eine basische Ernährung vorbeug...

Buchkritik: "Good Calories, Bad Calories" von Gary Taubes

Was wäre wenn? Was wäre, wenn die wesentlichen Ernährungstipps von heute auf einer falschen Annahme basieren? Was wäre, wenn es nicht darauf ankommt, wie viele Kalorien wir zu uns nehmen, sondern aus welcher Quelle sie stammen? Gary Taubes ist ein vielfach ausgezeichneter Wissenschaftsjournalist, der mit „Good calories – Bad Calories“ quasi die Bibel der Low-Carb Bewegung geschrieben hat. Bisher leider nur in Englisch erschienen, gibt dieses Buch auf über 600 Seiten einen historischen Abriss darüber, warum heute besonders das Fett verteufelt wird, „gesunde“ Vollkornprodukte gelobt werden und parallel die Bevölkerung dicker und dicker wird. Taubes detaillierte Beweiskette führt zu einem Täter: Zucker und alle Produkte, in denen Zucker versteckt ist. Dazu gehören Softdrinks, Fertigprodukte und ja: auch alle stärkehaltigen Produkte! Ich habe selten ein Buch gesehen, dass so umfangreich seine (zum Erscheinungstag aktuellen) Quellen zitiert, wobei Taubes nicht von anderen Büchern abschre...

Macht Süßstoff dick?

Süßstoffe sind meist synthetisch hergestellte, aber auch natürlich vorkommende Ersatzstoffe für Zucker (Haushaltszucker, Saccharose), die eine wesentlich stärkere Süßkraft haben und keine oder deutlich wenig Kcal als eine vergleichbare Menge an Süße durch Zucker liefern würde. Daher werden sie heute primär eingesetzt, um die Kalorienzufuhr zu reduzieren, z.T. aber auch, um gesundheitliche Vorteile zu bieten wie bei der Karies-Prophylaxe, da sie von Kariesbakterien nicht verwertet werden können. Die 10 heute in der EU zugelassenen Süßstoffe gehören chemisch zu total unterschiedlichen Substanzgruppen, die eigentlich nur ihre Süßkraft als Gemeinsamkeit besitzen. Es handelt sich dabei um Acesulfam (E 950), Aspartam (E951), Aspartam-Acesulfam-Salz (E 962), Cyclamat (E 962), Neohesperidin (E 959), Neotam (E961), Saccharin (E 954), Sucralose (E 955), Thaumatin (E 960) und das seit kurzem erhältliche Steviosid (E 960), welches von der Stevia -Pflanze abgeleitet ist (und die selbst keine Z...

SNP-Analyse: Wie beeinflussen die Gene das Gewicht?

Personalisierte Ernährungsempfehlungen werden in der Zukunft auf Basis der individuellen Interaktion von Nahrung und Genen einer Person gegeben. Grundlage wird die Kombination der Analyse von variablen Daten wie Bewegungs- und Essvorlieben, biochemischen und medizinische Analysen aber auch die Analyse unveränderbarer Faktoren wie genomische Daten ( Gibney and Walsh, 2013 ) sein. Kennt man seine unveränderbaren genetischen Daten, kann man gegebenenfalls sein Ess- und Bewegungsverhalten anpassen, um z.B. Fett abzubauen und Muskeln aufzubauen. In den letzten Jahren ist die Genanalyse zunehmend verbessert und letztendlich verbilligt worden. Daher stehen diese Methoden heute nicht nur zur Analyse von medizinischen Problemen, sondern auch zur „Lifestyle“-Analyse zur Verfügung. Um neue Behandlungsmethoden von krankhaftem Übergewicht (Adipositas) zu entwickeln, wurden Genanalysen an vielen Betroffenen durchgeführt und dabei Gen-Sequenzen entdeckt, die sich bei solchen Personen oft von nor...

Wie funktionieren Carb-Blocker (Kohlenhydrat-Blocker)?

Adipositas, also krankhaftes Übergewicht, hat sich in den letzten 100 Jahren stark verbreitet, wobei sich der Prozess seit den 1970 Jahren deutlich beschleunigt hat. Besonders der Konsum minderwertiger oder falscher Lebensmittel und weniger Bewegung werden immer wieder als Hauptursache angegeben, obwohl das Problem wohl vielschichtiger ist ( Cizza and Rother, 2012 ). Viele Wege werden heute beschritten, um Übergewicht zu bekämpfen. Die Methoden reichen von Umstellung des Lebensstils und der Ernährung, Bewegungsprogrammen, der Einnahme von Medikamenten bis hin zu chirurgischen Eingriffen. Ein Ansatz bei der Ernährung erscheint uns am plausibelsten. Seit einiger Zeit werden nun Carb-Blocker (sie blockieren die Aufnahme von Kohlenhydraten im Darm = Carb, von engl. Carbohydrate) zur Behandlung von Übergewicht angeboten. Wie funktionieren diese Mittel? Gerne werden heute Ballaststoffe empfohlen, die die Aufnahme von Kohlenhydraten verlangsamen. Leider werden heutzutage jedoch meist z...

Kann man mit Sport Gewicht abnehmen?

Wer abnehmen will bekommt normalerweise zwei Ratschläge: Iss weniger und mache mehr Sport! Auf den ersten Blick sind beide Empfehlungen nachvollziehbar. Unser Körper verbraucht täglich Energie. Unsere Körpertemperatur ist normalerweise auf 37° C einreguliert, da bei dieser Temperatur die meisten biologischen Prozesse optimal ablaufen. Damit ist unsere Körpertemperatur meist höher, als die Umgebungstemperatur, so dass wir Wärmeenergie durch Abstrahlen verlieren, die permanent nachproduziert wird. Diese Wärme entsteht zum Teil bei chemischen Prozessen wie dem Aufschließen der Nahrung und anderen Synthese- oder Abbauprozessen im Körper. Zum Teil entsteht sie auch bei Bewegung, wie sie bei körperlicher Arbeit oder sportlicher Betätigung durchgeführt wird. Die dann überschüssige Wärmeenergie wird abgestrahlt, um die Körpertemperatur wieder auf ca. 37° C abzukühlen. Bewegen wir uns viel, erhöht dies normalerweise die Körpertemperatur entsprechend und wir strahlen viel Energie ab. Durch di...

Wie funktionieren Fettblocker?

Adipositas (auch Obesity genannt), also krankhaftes Übergewicht, hat sich in den letzten 100 Jahren stark verbreitet, wobei sich der Prozess seit den 1970 Jahren deutlich beschleunigt hat. Besonders minderwertige Lebensmittel und weniger Bewegung werden immer wieder als Hauptursache angegeben, obwohl das Problem wohl vielschichtiger ist (Cizza and Rother, 2012 ). Viele Wege werden heute beschritten, um Übergewicht zu bekämpfen. Die Methoden reichen von Umstellung des Lebensstils, der Ernährung, Bewegungsprogrammen, der Einnahme von Medikamenten bis hin zu chirurgischen Eingriffen. Ein Ansatz bei der Ernährung erscheint uns am plausibelsten. Seit einiger Zeit werden nun Fettblocker zur Behandlung von Übergewicht angeboten. Wie funktionieren diese Mittel? Fette und Öle gelten wegen ihres hohen Energiegehaltes von 9,3 Kcal/g im Gegensatz zu Kohlenhydraten und Protein mit je 4,1 Kcal/g als Dickmacher (obwohl es heute viele Gegenargumente gibt, wie z.B. der höhere Sättigungsgrad ...

Das Kreuz mit dem Jojo-Effekt: Wie bleibe ich dauerhaft schlank?

Unser Gastbeitrag : Wer keinen Superstoffwechsel vererbt bekam und die Fettverbrennungseigenschaften eines Jugendlichen schon längst hinter sich gelassen hat, kennt das Problem mit den wachsenden Rettungsringen um die Hüften. Glorreiche Zeiten, als man noch wochenlang Party machen, essen und trinken konnte und trotz akutem Sportmangel nicht zugenommen hat. Doch Stress im Berufsleben, abendliches Couch-Potato-Dasein mit Freundin oder Ehefrau und das gelegentliche Anti-Stress-Bier sorgen dafür, dass die Waage immer absurdere Zahlen anzeigt. Und auch vor dem Spiegel ist es die reine Tragödie: Der halbwegs trainierte Körper von „damals“ hat eine unvorteilhafte Transformation durchgemacht. Da starrt ein amöbes und weiches Wesen aus dem Spiegel zurück, das schon lange für keinen Duschgel-Werbespot mehr gecastet würde. Man muss kein ausgemachter Narziss sein, um nun einen gesunden Selbsthass zu entwickeln. Mit erhobener Faust wird dem Speck der Kampf angesagt und meist schafft es auch de...

Erfolg mit Low-Carb Diät – Minus 50 Kilo in 9 Monaten

Kay Schönewerk - Vorher und Nachher Eine tolle Erfolgsgeschichte zur Low-Carb Ernährungsmethode ist die von Kay Schönewerk, die er auch auf seiner Seite Abnehmen-minus50.de beschreibt. Besonders schön ist, dass Kay sein reduziertes Gewicht seit geraumer Zeit beibehält, was zeigt, wie wichtig es ist, seine Ernährungsgewohnheiten langfristig umzustellen, damit man nicht wieder dort landet, wo man begonnen hat. Auch wenn sich bei Kay nach seinen eigenen Aussagen keine Bindegewebsprobleme eingestellt haben (die berühmt berüchtigte Fettschürze ), möchten wir doch anmerken, dass dies bei einem so großen Gewichtsverlust über einen relativ kurzen Zeitraum leider nicht immer der Fall ist. Wir empfehlen daher, wenn eine so große Menge an Fett abgebaut werden soll, dies mit einem Coach zu begleiten, der mit Ernährungsempfehlungen und einem abgestimmten Sportprogramm helfen kann. Ideal wäre dabei vorab auch die Feststellung der Entzündungswerte wie Homocystein und CRP , damit man gegebenen...

Was ist kalte Thermogenese?

Es ist seit langem bekannt, dass Tiere (Nager) bei Kälteexposition über zwei verschiedene Methoden Wärme erzeugen können: durch Zittern und durch Fettoxidation in braunem Fettgewebe. Das Zittern ist ein Prozess, bei dem die Muskeln durch schnelle Bewegung Glykogen verbrennen und Wärme erzeugen. Die durch Kälte induzierte adaptive Thermogenese (kurz „kalte Thermogenese“, oder engl. „cold Thermogenesis“ genannt) in braunem Fettgewebe war neben Nagern lange nur in menschlichen Säuglingen bekannt. Es herrschte die Überzeugung, dass sich das braune Fett mit steigendem Alter reduziert und bei Erreichen des Erwachsenenalters komplett verschwunden ist ( Lean, 1989 ). Seit kurzem konnte jedoch anhand neuer Verfahren mittels PET (Positron Emission Tomography) und CT (Computer Tomography) gezeigt werden, dass auch Erwachsene noch braunes Fettgewebe besitzen ( Virtanen et al, 2009 ). Leider ist aber gerade bei übergewichtigen Erwachsenen der Anteil an braunem Fett deutlich geringer als bei schl...

The Biggest Looser – Stress für alle Beteiligten

Die neue Staffel von „The Biggest Looser“ läuft mal wieder in SAT1 und wie immer bedeutet das Stress für alle Beteiligten: Für die Zuschauer für das Fremdschämen, wenn eine Gruppe krankhaft adipöser Menschen zur Belustigung der Zuschauer in kindischen Spielen um Punkte bzw. Gramm kämpft. Aber auch für die Teilnehmer, die schnell an ihre körperlichen Grenzen kommen und sich dabei Belastungen unterwerfen, die nicht gesund sind. Einige der Teilnehmer nehmen in kurzer Zeit sehr viel an Gewicht ab, andere nur wenig. Zum Teil wird suggeriert, das manche der Teilnehmer, die nicht viel abnehmen, sich einfach nicht genügend anstrengen. Bei einigen der Teilnehmer ist man jedoch erstaunt, dass sie trotz augenscheinlichem Befolgen der Ratschläge nur Gramm-weise an Gewicht verlieren. Dann kommt der fragende Blick der medizinischen (!) Betreuer: Wohl doch nicht genügend angestrengt, oder? Bei dem ganzen Konzept wird überproportional viel auf Sport in Kombination mit Kalorienreduktion gesetzt. D...

Kann man mit einer Low-Carb-Diät etwas gegen Diabetes tun?

Die wichtigsten Formen von Diabetes sind der Typ-1 Diabetes, an dem ca. 5 % der Menschen in Deutschland leiden und der Typ-2 Diabetes, an dem ca. 90% der Menschen mit Diabetes leiden. Die restlichen Prozente teilen sich auf Schwangerschaftsdiabetes und viele seltene Diabetesformen auf. In Deutschland steigt die Zahl der Neuerkrankungen stetig. Pro Jahr nimmt die Zahl der Menschen mit Typ-2 Diabetes jährlich um ca. 300.000 zu und liegt heute bei rund 9% der Bevölkerung. Heute ist in Deutschland jeder dritte über 70-Jährige Diabetiker. Zudem erkranken die Menschen immer früher an Typ-2 Diabetes, immer häufiger sind auch Kinder und Jugendliche durch Übergewicht vom Typ-2 Diabetes betroffen. Im Jahr 2007 wurden mehr als 7 Mio. Bundesbürger wegen Diabetes mellitus behandelt, 2,3 Mio. davon mit Insulin. Erschreckend ist die Dunkelziffer: auf fast jede Person mit bekanntem Diabetes kommt eine Person mit bis dahin nicht diagnostiziertem Diabetes ( Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2...

Wie hilft Vitamin C gegen eine Fettschürze beim Abnehmen?

Wer in kurzer Zeit viel Gewicht verliert, hat oft das Problem, dass die Haut und das Bindegewebe nicht im gleichen Tempo zurückgebildet werden, wie die Fettdepots. Dies führt immer wieder zu großen Hautfalten (z.b. einer Fettschürze), die im Extremfall durch aufwändige chirurgische Eingriffe entfernt werden. Wie kann man solche Operationen vermeiden helfen? Wenn man einen größeren Gewichtsverlust plant, sollte man etwas geduldiger sein, und den Zeitrahmen nicht zu eng setzen. 30 kg innerhalb eines Jahres abzunehmen ist bestimmt einfacher und für die Haut und das Bindegewebe besser, als dasselbe Gewicht innerhalb eines halben Jahres zu verlieren. Je mehr Zeit man dem Gewebe gibt, sich koordiniert zurückzubilden, desto besser für das Gewebe. Während des Abnahmeprozesses kann man jedoch zusätzlich unterstützend eingreifen. Zum einen ist eine auf das Körpergewicht angepasste Unterstützung durch Bewegung sinnvoll. Je höher das Körpergewicht zum Beginn ist, desto vorsichtiger muss man j...

Weniger Hausarbeit macht Frauen dick.

Laut einer neuen US-Studie, sind weniger Staubsaugen, Wäsche waschen und Putzen ein Grund, warum US-amerikanische Frauen übergewichtig sind. Vor einigen Jahrzehnten investierte eine Hausfrau im Schnitt 25,7 Stunden wöchentlich für die Hausarbeit. Durch die steigende Berufstätigkeit der Frauen hat sich diese Zeit auf jetzt 13,3 Stunden minimiert. Da die meisten Berufe sitzende Tätigkeiten bzw. solche mit nur geringer körperlicher Aktivität sind, verringert sich dadurch der Kalorienverbrauch erheblich. Zeitgleich hat sich der TV-Konsum verdoppelt, auf 16,5 Stunden pro Woche. Diese Zeit wurde in der Vergangenheit mit anderen Aktivitäten, etwa Hausarbeit verbracht. Damit das Ganze jetzt aber nicht zu sexistisch klingt, sollte man anmerken, dass auch Männer in den letzten Jahren im Durchschnitt erheblich an Gewicht zugelegt haben. Aus diesem Grund wäre es wohl angebracht zu empfehlen, die Hausarbeit gemeinsam zu machen, damit Männer und Frauen mehr Energie verbrauchen und schlanker wer...

Kann man mit Kokosöl abnehmen?

In jüngster Zeit gibt es immer wieder Berichte, dass Kokosöl gegen Übergewicht helfen kann. Zuerst ist es wichtig zu verstehen, dass es verschiedene Sorten von Kokosöl gibt. Natives Kokosnussöl besitzt einen niedrigen Schmelzpunkt (knapp über normaler Raumtemperatur), aber einen relativ hohen Rauchpunkt (bei etwa 200°C je nach Reinheit). Man darf es nicht mit dem raffinierten Kokosöl verwechseln, welches gehärtet, gebleicht und desodoriert wird, um den Schmelzpunkt zu erhöhen, damit man es besser in Riegelform als Frittierfett verkaufen kann. Dieses raffinierte Fett enthält durch die Behandlung u.a. langkettige, gesättigte Fettsäuren, die im Verdacht stehen, den Cholesterinspiegel zu erhöhen und Transfette. Während des Härtungsprozesses verschwindet u.a. das vorher enthaltene Vitamin E. Das native Kokosnussöl eignet sich wegen seiner Thermostabilität hervorragend zum Braten und hat nur einen geringen Eigengeschmack. Kokosöl besteht hauptsächlich aus Triglyzeriden, wo an ein Glyzer...

Wie beeinflussen Darmbakterien unser Körpergewicht?

In den letzten Jahren hat sich das Wissen über die Symbiose der Darmbakterien und den Darm selbst enorm weiterentwickelt, trotzdem gibt es aber noch viele Fragezeichen, da die Interaktion von Bakterien und Menschen sehr komplex ist. In einem gesunden Darm existieren etwa 10 14 Bakterien. Diese Anzahl ist etwa 10mal so groß, wie der menschliche Körper Zellen besitzt. Die Darmfläche des Menschen entspricht dabei wegen der starken Auffaltung ungefähr der Fläche eines Fußballfeldes. Man schätzt, dass der Mensch von ca. 1.100 Darmbakterienarten besiedelt werden kann, wobei beim einzelnen Menschen die Hauptmasse zu ca. 160 Arten gehört. Insgesamt findet man in der Mikroflora des Darms (dazu gehören neben den Bakterien auch Pilze und Viren) etwa 150mal mehr Gene, als der Mensch selbst besitzt. Die Gesamtheit der Bakterien wird Mikrobiota genannt, die Gesamtheit der Gene dieser Bakterien Mikrobiom ( Tilg und Kaser, 2011 ; Bäckhed, 2011 ). Moderne Sequenziertechniken haben gezeigt, daß die ...

Wie gefährlich ist Fruktose?

Es ist interessant, dass in der Bevölkerung noch immer hauptsächlich Fett dafür verantwortlich gemacht wird, dass das Übergewicht mehr und mehr um sich greift. In jüngster Zeit haben sich nun einige Diäten durchgesetzt, die allesamt einen neuen Feind ausgemacht haben: Kohlenhydrate. Auf diese Diäten werden wir noch in anderen Beiträgen eingehen. Dabei dürfen jedoch nicht alle Kohlenhydratquellen gleich behandelt werden. Eine wesentliche Ursache für das sich ausbreitende Problem mit Übergewicht ist der immer höhere Verzehr von Fruktose. Seit Jahren warnt Prof. Robert Lustig vor zu hohem Fruktose (Fruchtzucker) Verzehr. 2009 veröffentlichte er einen Artikel im Bariatrician Magazin, in dem er auf die Besonderheiten beim Stoffwechsel von Fruktose eingeht. Fruktose, ein Einfachzucker (bei uns mehr unter dem Namen Fruchtzucker bekannt), kommt in den USA hauptsächlich in der Form von Maissirup in die Nahrung. In Europa ist Fruktose hauptsächlich Bestandteil von Saccharose (auch Sucrose gen...

Man kann auch durch Obst und Gemüse dick werden.

Auch durch die Kalorien in Früchten und Gemüse kann man an Gewicht zulegen. Oft wird die Menge an Fruchtzucker und Stärke in dieser Nahrung unterschätzt. Is There Such a Thing as Eating Too Many Fruits and Vegetables? "While fruits are nutritious, too much of even a healthy food can lead to weight gain," Schantz said. "The key is to remember to control the portion sizes of the foods you consume." Schantz reported that overeating healthy foods is easy to do, but the same rules apply to healthy food as junk food. Weight fluctuates based on a basic concept -- energy in versus energy out. If your total caloric intake is higher than the energy you burn off in a day, you will gain weight. If it is lower, you will lose weight. Bildquelle