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Posts mit dem Label "Autismus" werden angezeigt.

"Leaky Gut Syndrom“ oder ein durchlässiger Darm: Der Grund für Autoimmunkrankheiten?

Schon Hippokrates warnte vor über 2000 Jahren: Der Tod sitzt im Darm! Ob er schon damals eine Ahnung vom „ Leaky Gut Syndrom“  hatte? Weltweit steigt parallel zu dem Konsum industriell verarbeiteter Lebensmittel  die Anzahl von Autoimmunkrankheiten ( Lerner and Matthias, 2015 ). Auch in unserer Praxis stellen sich immer häufiger Patienten mit  Autoimmunkrankheiten vor, die eines gemeinsam haben: schwerwiegende Darmprobleme. Können diese Darmprobleme der Grund von verschiedenen Autoimmunkrankheiten sein? Unser Darm ist faktisch ein Schlauch, der durch unseren Körper läuft. Daher sind Dinge, die wir essen und die sich noch im Darm befinden, so gesehen noch außerhalb unseres Körpers. Erst wenn die Nahrungsmittel durch die Darmwand aufgenommen werden und ins Körperinnere gelangen, können wir sie verwerten. Diese Grenze zwischen Innen und Außen wird jedoch schwer bewacht, und dies aus gutem Grund. Die Bakterien des Darms dürfen nicht in das Körperinnere gelangen, aber ...

Autismus-Symptome werden mit Probiotika gemildert.

Autismus-Symptome konnten in einer vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift "Cell" veröffentlichten Tier-Studie mit Probiotika gemildert werden. Probiotika sind gutartige Darmbakterien, die das Immunsystem unterstützen können. Dabei scheinen sie jedoch auch mit dem Nervensystem zu kommunizieren. Es besteht eine große Hoffnung, dass diese Ergebnisse auch auf den Menschen übertragbar sind. Es ist ja bekannt, dass viele Autisten Darmprobleme haben. Diese mit probiotischen Bakterien in den Griff zu bekommen, wäre dann eine einfache Methode, die dann auch noch als Nebeneffekt einen positiven Einfluß auf die mentale Gesundheit haben könnte. Ein Test mit probiotischen Lebensmitteln ist dabei für betroffene Personen leicht durchzuführen, solange es keine bekannten Unverträglichkeiten gibt. Research linking autism symptoms to gut microbes called 'groundbreaking' A new study showing that feeding mice a beneficial type of bacteria can ameliorate autism-like symptoms...

Es besteht eine direkte Verbindung zwischen Vitamin D, Serotonin und Autismus.

Eine neue Studie zeigt, dass Vitamin D die Synthese der Hormone Serotonin, Oxytocin und Vasopressin beeinflusst. Diese Hormone wiederum beeinflussen u.a. das Sozialverhalten. Da bei Autismus-Störungen das Sozialverhalten betroffen ist, und bei Autisten oft niedrige Spiegel von Serotonin und Vitamin D zu finden sind, lag es nahe zu untersuchen, ob man durch eine Steigerung des Vitamin D Spiegels auch die entsprechenden Hormonspiegel anheben kann. Tatsächlich aktiviert Vitamin D das Enzym Tryptophan Hydoxylase 2, welches die Aminosäure Tryptophan im Gehirn in Serotonin umwandelt. Nach dieser Studie könnte die Gabe von Vitamin D, Tryptophan und Omega-3 Fettsäuren den Serotonin-Spiegel erhöhen und helfen, einige der Autismus-Symptome zu mildern. Causal link found between vitamin D, serotonin synthesis and autism in new study Serotonin and vitamin D have been proposed to play a role in autism, however, no causal mechanism has been established. Now, researchers show that serotonin, ox...

Kann man Autismus mit Ernährung heilen?

Autismus ist eine tiefgreifende neurologische Entwicklungsstörung, die in den letzten Jahren zunehmend diagnostiziert wird. So wurden 1983 0,8 Fälle auf 1000 Personen gemeldet, 1999 4,6 auf 1000 und 2007 schon 11 Fälle auf Tausend ( Al-Qabandi et al., 2011 ). Die Ursachen für diese zunehmenden Diagnosen werden teilweise in Umwelteinflüssen gesucht, scheinen aber im Wesentlichen auf eine verfeinerte Diagnostik zurückzuführen zu sein ( Huerta und Lord, 2012 ). Das Spektrum der autistischen Störungen ist sehr breit, weswegen man heute eigentlich nicht von Autismus, sondern von ASD (engl. = Autism spectrum disorders) spricht, d.h. Erkrankung aus dem autistischen Spektrum. Für dieses breite Krankheitsbild gibt es wahrscheinlich viele Ursachen und daher auch viele Behandlungsmöglichkeiten. Meist wird Autismus als unheilbar beschrieben, aber es gibt Berichte, dass zwischen 3% bis 25% der betroffenen Kinder ihre Diagnose im Laufe der Zeit verlieren und ein normales Leben führen ( Helt et al...