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Posts mit dem Label "Vitamin D" werden angezeigt.

Kontext – Fette, Vitamin D, Mikrobiom, Biohacking – Mit Dipl. Biologe Dr. rer. nat. Jens Pohl

Moritz von der Borch von YourFunctionalMedicine :: Wenn ein Interview den Titel „Kontext“ verdient, dann dieser! Dr. Jens Pohl zähle ich seit einigen Jahren zusammen mit seiner Frau Dr. Adriana Radler-Pohl zu meinen mir sehr wichtigen und engen Freunden. Nicht nur aufgrund ihrer Kompetenz, ganzheitlichen Sichtweise und einer kräftigen Portion gesunden Menschenverstands. Beide sind mit Leib und Seele bei ihrer Arbeit als Heilpraktiker, ständig dabei, ihr Wissen zu erweitern und einfach wundervoll herzliche Menschen. Stets mit einem offenen Herzen und einem hinterfragenden Verstand. Wenn Jens und ich anfangen miteinander über Gesundheit zu sprechen, fliegen die Funken. Insbesondere aktuelle „Hypes“ werden dabei von beiden Seiten kritisch betrachtet. Ob es nun Vitamin D, der reichliche Verzehr von Fisch, Probiotika und die Darmflora, Studien oder obsessives Biohacking mit blindem Gottvertrauen ist. Die Natur hat ihre eigenen unbrechbaren Gesetze und wir berühren gerade mal die Sp...

Macht Supplementierung mit Vitamin D ohne Sonne Sinn?

Das Thema Vitamin D ist bei Schulmedizinern oft noch nicht angekommen und in der alternativen Therapieszene schon fast ein alter Hut. Wird in der Schulmedizin der Grenzwert von 25-Hydroxycholecaliferol (kurz 25-OH Form genannt) gerade von kümmerlichen 20 auf 30 ng/ml gehievt, werden in Selbsthilfegruppen oft Zielwerte von 100 ng/ml empfohlen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat die empfohlene Tagesdosis vor kurzer Zeit in einem heroischen Schritt von 500 Einheiten auf 800 Einheiten erhöht. Nach diversen Internet-Rechnern, aber auch aus Erfahrung, gestützt auf Blutanalysen, benötigt ein durchschnittlich schwerer Erwachsener jedoch über 3000 Einheiten pro Tag, um schon ein relativ niedriges Niveau an Vitamin D im Blut zu halten. Je höher der angestrebte Wert, umso höher muss dann die Tagesdosis liegen. Stelle ich jetzt den Sinn von Vitamin D in Frage? Nein, gewiss nicht. Aber was erreiche ich mit oraler Supplementation? Nun möchte ich mit diesem Blog nicht ein Fass ...

Es besteht eine direkte Verbindung zwischen Vitamin D, Serotonin und Autismus.

Eine neue Studie zeigt, dass Vitamin D die Synthese der Hormone Serotonin, Oxytocin und Vasopressin beeinflusst. Diese Hormone wiederum beeinflussen u.a. das Sozialverhalten. Da bei Autismus-Störungen das Sozialverhalten betroffen ist, und bei Autisten oft niedrige Spiegel von Serotonin und Vitamin D zu finden sind, lag es nahe zu untersuchen, ob man durch eine Steigerung des Vitamin D Spiegels auch die entsprechenden Hormonspiegel anheben kann. Tatsächlich aktiviert Vitamin D das Enzym Tryptophan Hydoxylase 2, welches die Aminosäure Tryptophan im Gehirn in Serotonin umwandelt. Nach dieser Studie könnte die Gabe von Vitamin D, Tryptophan und Omega-3 Fettsäuren den Serotonin-Spiegel erhöhen und helfen, einige der Autismus-Symptome zu mildern. Causal link found between vitamin D, serotonin synthesis and autism in new study Serotonin and vitamin D have been proposed to play a role in autism, however, no causal mechanism has been established. Now, researchers show that serotonin, ox...

Benötigen wir eigentlich Multivitamin-Präparate?

Zu diesem Thema gibt es sehr unterschiedliche Meinungen, die nicht immer mit belastbaren Argumenten unterstützt werden. Fakt ist, dass durchschnittlich gesehen jeder fünfte Deutsche wöchentlich mindestens einmal (Mensink und Ströbel, 1999) und schon jeder zweite Amerikaner regelmäßig ein Mineralstoff- oder Vitaminpräparat zu sich nimmt ( NIH Conference Statement, 2006 ). Es scheint so zu sein, dass viele nicht mehr überzeugt sind, dass unsere Nahrung all das enthält, was wir von ihr erwarten. Ist diese Furcht begründet? Da gibt es Bedenken, was die Qualität der Nahrung betrifft, wie auch Befürchtungen, was die Quantität der Inhaltsstoffe betrifft. Von Verfechtern der Einnahme von Nahrungsergänzung wird immer wieder behauptet, dass unsere heutigen Obst- und Gemüsesorten einen geringeren Vitamingehalt hätten, als früher, was u.a. auf die ausgelaugten Böden und schlechtere Sorten zurückzuführen ist. Jedoch ist eine oft zitierte Quelle in Ihrer Darstellung fragwürdig , und Messmethode...

Vitamin D: Wann ist eine Ergänzung sinnvoll?

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass Vitamin D nicht nur für die Knochengesundheit von Kindern und Erwachsenen notwendig ist, sondern dass es auch das Risiko für chronische Erkrankungen inklusive Autoimmunerkrankungen, verschiedene Krebsarten und Gefäßerkrankungen reduziert (schön zusammengefasst von Prof. Michael Holick, 2009 ). Fast jede Zelle des Körpers hat Vitamin D Rezeptoren und dort wirkt dieses Vitamin wie ein Hormon und übt seine gesundheitsunterstützende Funktion aus. Vitamin D, so wie es in der Haut unter der Einwirkung von Sonnenlicht entsteht oder wie es durch die Nahrung aufgenommen wird, ist biologisch inaktiv und benötigt zwei chemische Umwandlungen: zuerst in der Leber zu [25-(OH) D], gefolgt von einer Umwandlung zur biologisch aktiven Form [1,25(OH)2 D] in den Nieren. Der Serum [25-(OH) D] Spiegel ist dabei das Barometer für den Vitamin D Status, da der [1,25(OH)2 D] Wert keine aussagefähige Information über den Vitamin D Zustand des Körpers liefert. Die...

Vitamin D Mangel erhöht das Risiko für Herzerkrankungen.

Eine dänische Studie hat gezeigt, dass geringe Spiegel an Vitamin D mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen einhergehen. Bisher war der Einfluß von Vitamin D auf die Knochengesundheit im Blickpunkt. Aber Vitamin D Mangel führt u.a. auch zu erhöhtem Blutdruck, was das Sterberisiko erhöht. Vitamin D Deficiency Increases Risk of Heart Disease, Danish Study Finds ScienceDaily (Sep. 24, 2012) — New research from the University of Copenhagen and Copenhagen University Hospital shows that low levels of vitamin D are associated with a markedly higher risk of heart attack and early death. The study involved more than 10,000 Danes and has been published in the journal Arteriosclerosis, Thrombosis and Vascular Biology . Bildquelle: © lloydcrew flickr.com

Die DGE gibt neue Referenzwerte für Vitamin D an.

Sonne und Vitamin D Die DGE, die nicht unbedingt im Ruf steht ein Fürsprecher für Nahrungsergänzungsmittel zu sein, hat vor wenigen Tagen neue Referenzwerte für Vitamin D angegeben. Damit folgt sie neueren Erkenntnissen zur Wichtigkeit dieses Vitamins, welches im Stoffwechsel genau genommen wie ein Hormon wirkt und dort neben seiner bekannten Wirkung auf Knochen noch eine Reihe anderer wichtiger Funktionen erfüllt. Neue Referenzwerte für Vitamin D Bildquelle: © lloydcrew - flickr.com

Niedrige Vitamin D Spiegel stehen in Beziehung zur Insulinresistenz.

Sonne und Vitamin D Eine neue Studie zeigt, dass bei einem Vergleich von übergewichtigen und normalgewichtigen Kindern die übergewichtigen Kinder im Schnitt niedrigere Vitamin D Spiegel und ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 2 hatten. Ferner zeigten die Kinder mit niedrigem Vitamin D Spiegel eine höhere Insulinresistenz, was als Vorstufe für Diabetes gilt. Ein Grund dafür können schlechte Ernährungsgewohnheiten wie z.B. kein Frühstück und zu viele Softdrinks und süße Säfte sein. Link Between Low Vitamin D Levels And Higher Degrees Of Insulin Resistance A recent study of obese and non-obese children found that low vitamin D levels are significantly more prevalent in obese children and are associated with risk factors for type 2 diabetes . Bildquelle: © lloydcrew flickr.com

Hellhäutige Personen haben oft zu geringe Vitamin D Werte, weil sie sich vor der Sonne schützen.

Sonne und Vitamin D Hellhäutige Personen, die sich vor der Sonne schützen, haben zweimal so oft Vitamin D Defizite als Personen, die sich nicht schützen. Interessanterweise zeigte sich in der Studie kein Einfluss von  der Nutzung von Sonnencreme auf den Vitamin D Spiegel. Die Forscher folgern, dass in diesen Fällen die Sonnencreme zu selten oder zu wenig aufgetragen wurde, um einen Effekt zu haben. Caucasians who avoid sun exposure more likely to be vitamin D deficient, study suggests ScienceDaily (2011-11-03) -- Light-skinned people who avoid the sun are twice as likely to suffer from vitamin D deficiency as those who do not, according to a study of nearly 6,000 people. Surprisingly, the use of sunscreen did not significantly affect blood levels of vitamin D, perhaps because users were applying too little or too infrequently, researchers speculate. Bildquelle: © lloydcrew - flickr.com

Übergewichtige Erwachsene können von hochdosierter Vitamin D Gabe profitieren.

Sonne und Vitamin D Niedrige Vitamin D Spiegel sind weit verbreitet in Erwachsenen Übergewichtigen. Das fettlösliche Vitamin D wird aus dem Blut heraus im Fettgewebe angereichert, so dass sich eine Unterversorgung im Blut einstellt. Übergewichtige Erwachsene können von einer hochdosierten Gabe von Vitamin D profitieren, um den Normalspiegel wieder herzustellen. Obese adolescents benefit from high-dose vitamin D supplements: High doses safely combat nutritional deficiencies, study suggests ScienceDaily (2011-11-01) -- Vitamin D deficiency is common in Americans, and especially in overweight and obese adolescents, according to the National Institutes of Health. Researchers have found that providing obese adolescents with a high daily dose of vitamin D3 is safe and effective in improving their vitamin D status. Bildquelle: ©lloydcrew flickr.com

Hellhäutige Personen benötigen mehr Vitamin D.

Sonne und Vitamin D Pale people may need vitamin D supplements ScienceDaily (2011-10-03) -- Fair-skinned people who burn quickly in the sun may need to take supplements to ensure they get the right amount of vitamin D, new research finds. Hellhäutige Personen benötigen mehr Vitamin D Ergänzung, da sie sich meist mehr vor der Sonne schützen als dunkelhäutige Personen. Bildquelle: ©lloydcrew flickr.com