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Posts mit dem Label "CRP" werden angezeigt.

Ist rotes Fleisch wirklich gesundheitsschädlich?

Immer wieder hört man, dass rotes Fleisch gesundheitsschädlich sei, gefolgt von Aussagen, dass dies nicht stimme. Als Beweise dienen meist sogenannte Meta-Studien, die das Ergebnis verschiedener Studien zusammenfassen. Auf den ersten Blick haben Meta-Studien den Vorteil, dass eine sehr große Anzahl von Personen betrachtet wird, die oft in die zehntausende geht. Der Nachteil auf der anderen Seite ist der, dass jede Studie unter einem speziellen Gesichtspunkt angelegt ist, und man riskiert, die Kernaussagen einzelner Studien beim Zusammenfassen zu verfälschen. Ein großes Problem bei der Auswertung von Ernährungsstudien ist jedoch immer wieder, dass es sich um retrospektive Analysen handelt. D.h. es wird das Ernährungsverhalten einer großen Anzahl von Personen nachträglich durch Befragungen ermittelt. Dies hat vom Grundsatz her schon die Schwierigkeit, dass nicht der Wahrheitsgehalt der Aussagen überprüft werden kann. Ein weiterer Kritikpunkt ist jedoch, dass man nicht alle Parameter m...

Wie hilft Vitamin C gegen eine Fettschürze beim Abnehmen?

Wer in kurzer Zeit viel Gewicht verliert, hat oft das Problem, dass die Haut und das Bindegewebe nicht im gleichen Tempo zurückgebildet werden, wie die Fettdepots. Dies führt immer wieder zu großen Hautfalten (z.b. einer Fettschürze), die im Extremfall durch aufwändige chirurgische Eingriffe entfernt werden. Wie kann man solche Operationen vermeiden helfen? Wenn man einen größeren Gewichtsverlust plant, sollte man etwas geduldiger sein, und den Zeitrahmen nicht zu eng setzen. 30 kg innerhalb eines Jahres abzunehmen ist bestimmt einfacher und für die Haut und das Bindegewebe besser, als dasselbe Gewicht innerhalb eines halben Jahres zu verlieren. Je mehr Zeit man dem Gewebe gibt, sich koordiniert zurückzubilden, desto besser für das Gewebe. Während des Abnahmeprozesses kann man jedoch zusätzlich unterstützend eingreifen. Zum einen ist eine auf das Körpergewicht angepasste Unterstützung durch Bewegung sinnvoll. Je höher das Körpergewicht zum Beginn ist, desto vorsichtiger muss man j...

Benötigen wir eigentlich Multivitamin-Präparate?

Zu diesem Thema gibt es sehr unterschiedliche Meinungen, die nicht immer mit belastbaren Argumenten unterstützt werden. Fakt ist, dass durchschnittlich gesehen jeder fünfte Deutsche wöchentlich mindestens einmal (Mensink und Ströbel, 1999) und schon jeder zweite Amerikaner regelmäßig ein Mineralstoff- oder Vitaminpräparat zu sich nimmt ( NIH Conference Statement, 2006 ). Es scheint so zu sein, dass viele nicht mehr überzeugt sind, dass unsere Nahrung all das enthält, was wir von ihr erwarten. Ist diese Furcht begründet? Da gibt es Bedenken, was die Qualität der Nahrung betrifft, wie auch Befürchtungen, was die Quantität der Inhaltsstoffe betrifft. Von Verfechtern der Einnahme von Nahrungsergänzung wird immer wieder behauptet, dass unsere heutigen Obst- und Gemüsesorten einen geringeren Vitamingehalt hätten, als früher, was u.a. auf die ausgelaugten Böden und schlechtere Sorten zurückzuführen ist. Jedoch ist eine oft zitierte Quelle in Ihrer Darstellung fragwürdig , und Messmethode...

Wofür sind Ballaststoffe gut?

Meist versteht man unter Ballaststoffen unverdauliche, fasrige Pflanzenbestandteile. Dabei unterscheidet man wasserlösliche von wasserunlöslichen Ballaststoffen. Ballaststoffe sind jedoch keineswegs unverdaulich. Meist kommen wasserlösliche, wie auch wasserunlösliche Ballaststoffe gemeinsam in vielen Früchten, Getreide- und Gemüsesorten vor ( MacKee und Lattner, 2000 ). Ballaststoffe sollten ein natürlicher Bestandteil der Ernährung sein, wobei sie besonders in industriell verarbeiteter Nahrung immer weniger vorkommen (wenn sie nicht künstlich wieder zugesetzt werden). Frauen sollten >25g pro Tag, Männer >38g pro Tag zu sich nehmen. Ballaststoffe stellen eine recht heterogene Gruppe von völlig unterschiedlichen Substanzen dar. Eine Gruppierung der verschiedenen Ballaststoffe nach z.B. ihrer Fermentationsrate durch Darmbakterien erscheint sinnvoller ( Weickert und Pfeiffer, 2008 ). Besonders die wasserlöslichen Ballaststoffe, zu denen Pektin, Inulin, einige Fruktooligosaccharid...

C-reaktives Protein (CRP): Warum sollte ich diesen Wert kontrollieren?

Das C-reaktive Protein (CRP) ist ein unspezifisches Kennzeichen von Entzündungen im Körper. Der CRP-Spiegel kann infolge von Arthritis, Infektionen, Krebs oder Herzerkrankungen erhöht sein. Arteriosklerose oder Herzerkrankungen sind mit Entzündungen verbunden, und Forschungsergebnisse in den letzten Jahren ( Pearson et al., 2003 ) haben gezeigt, dass die Bestimmung des CRP-Niveaus verwendet werden kann, um zu erkennen, welche Personen ein erhöhtes Herzinfarktrisiko haben. Es gibt einen hoch sensitiven Test, der dann hs- (high-sensitive) CRP misst: < 1 mg/L - bedeutet ein geringes Risiko für Herzinfarkt, 1– 3 mg/L - bedeutet ein mittleres Risiko (unter 2-fach erhöht), >3 mg/L - bedeutet ein erhöhtes Risiko (mehr als 2-fach erhöht), >10 mg/ml - bei solchen Werten sollte nach einer Infektion gesucht werden. Die Ursache für langfristig erhöhte CRP-Werte sollte ärztlich untersucht werden. Erhöhte CRP-Werte kommen besonders oft bei starkem Übergewicht vor ( Devaraj et a...