Diabetes Typ 2 ist eine sich mittlerweile flächenbrandartig verbreitende chronische Erkrankung, bei der man einen erhöhten Blutzuckerspiegel vorfindet. Dieser erhöhte Blutzuckerspiegel wird u.a. dadurch verursacht, der die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genügend Insulin herstellen kann. Das Insulin ist dafür verantwortlich, dass die Zellen die Glukose auf dem Blut aufnehmen können, wodurch der Blutzuckerspiegel wieder sinkt. Das Gehirn bevorzugt den Einfachzucker Glukose als Nährstoff, wir können aber durchaus alternativ auch Ketonkörper, die aus Fett stammen, als Energiequelle nutzen. Unser Körper ist bemüht, den Blutzuckerspiegel im Bereich von 70-99 mg/dl (entspricht 3,9-5,5 mmol/l) zu halten, um die Versorgung mit Energie zu gewährleisten. Diese Konzentration entspricht ungefähr der Menge von 2 Teelöffeln Zucker in unserem ganzen Blut verteilt ( Wassermann, 2008 ). Diabetes wird diagnostiziert, wenn der Nüchternblutzucker (Fasting Plasma Glucose oder FPG) über 126 mg/dl liegt...