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Es werden Posts vom September, 2019 angezeigt.

Entstehung von Krebs, Mitochondrien, Ernährung bei Krebs

Entstehung von Krebs, Mitochondrien, Ernährung bei Krebs Beim Online Krebskongress im Frühjahr 2019 durfte ich über den Zusammenhang von Ernährung und Krebs sprechen, insbesondere welche Rolle die Mitochondrien dabei spielen. Aus meinem Beitrag kann ich hier Teil 1 veröffentlichen. Für den Link zum Vortrag: hier klicken Den gesamten Vortrag und das komplette Kongresspaket gibt es hier: Kongresspaket Öffnen Sie zum Teilen von Kommentaren das Dokument: bitte hier klicken Klicken Sie nach dem Öffnen des Dokuments auf die blaue Schaltfläche in der rechten oberen Ecke. Klicken Sie dann unten rechts im Dialogfeld auf "Erweitert", geben Sie Ihre Google-Mail-Adresse ein und klicken Sie auf "Senden".

Schädliche Bakterien haben einen Sauerstoffsensor, der sie aktiviert

Schädliche Bakterien haben einen Sauerstoffsensor, der sie aktiviert In unserem Darm gibt es gute und schlechte Bakterien. Schadbakterien können spüren, wo sie sich in unserem Darm befinden, und genau dort, wo für sie die richtigen Bedingungen herrschen, starten sie die Produktion von Stoffen, die für uns schädlich sind. Bildquelle Von der Gattung E. coli gibt es viele verschiedene Stämme. E. coli tummeln sich in großer Zahl in unserem Darm. Manche sind völlig harmlos für uns, andere jedoch können zu schweren Durchfällen und im Extremfall zum Tod führen. Diese für uns schädlichen Bakterien haben einen Sensor, der ihnen zeigt, wo sie sich im Darm befinden. Kommen sie an Stellen, die ihnen besonders gute Lebensbedingungen geben, aktivieren sie die Produktion von Giftstoffen wie dem Shiga-Toxin . Die Stellen, wo sie eine gute Umgebung für sich finden, entdecken diese Bakterien mit Sauerstoff-Sensoren. Im Dünndarm wird über die Darmschleimhaut Sauerstoff in den Darm abgege

Energiemangel durch chronische Infektionen

Vom 13. bis zum 22.9.19 findet der online Kongress "Chronische Infektionen" statt. Hier ein 10 min. Trailer aus dem Interview von Sören Schumann mit Dr. Jens Pohl zum Thema "Energiemangel bei chronischen Infektionen". Link zum Beitrag: "Energiemangel bei chronischen Infektionen". Viel Spass beim Zuhören! Hier kann man sich während dem Kongress kostenfrei registrieren

Neuer Kälterezeptor entdeckt

Neuer Kälterezeptor entdeckt In der kalten Jahreszeit stellt sich der Stoffwechsel um. Dies ist in der freien Natur eine lebensnotwendige Veränderung, die den Körper an geänderte Temperatur, aber auch an das geänderte Nahrungsangebot anpasst. Nun wurde beim bei Säugetieren ein neuer Kälterezeptor entdeckt © babkin - fotolia.com Das es in der Haut Sensoren gibt, die Kälte spüren ist ja seit langem bekannt. Nun wurde ein neuer Rezeptor entdeckt, der Kälte-Signale an das Gehirn und das Nervensystem übermittelt. Aus verschiedenen Tiermodellen ist bekannt, dass der Glutamat-Rezeptor GLR-3 dazu in der Lage ist, Kältereize zu übermitteln. In Mäusen wurde das gleiche nun für das Homologe Protein, GluK2 ( glutamate ionotropic receptor kainate type subunit 2) , nachgewiesen. Diese Protein war schon im Gehirn bekannt und hat da eine Rolle im Stoffwechsel. Neu ist nun die Erkenntnis, dass es auch im peripheren nervensystem eine Rolle spielt. Dieser Rezeptor wird wohl auch eine Rolle b

Die weiblichen Hormone unterliegen nicht nur einem monatlichen, sondern auch einem täglichen Rhythmus.

Die weiblichen Hormone unterliegen nicht nur einem monatlichen, sondern auch einem täglichen Rhythmus Es ist bekannt, dass der weibliche Körper einen monatlichen Hormonzyklus durchläuft. Was meist nicht beachtet wird: es gibt auch einen täglichen Rhythmus der weiblichen Geschlechtshormone. Bildquelle Die weiblichen Geschlechtshormone wie Progesteron, Östrogen, FSH und LH werden innerhalb eines Monatszyklus kompliziert reguliert, um die Gebärmutter für eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten. Es war schon bekannt, dass diese Hormone in Mäusen und Ratten tägliche Schwankungen haben. Dies wurde nun auch in einer kleinen Studie bei Frauen bestätigt. Unter anderem erklärt dies tageszeit Abhängige Gemütsschwankungen. Ferner hat diese Erkenntnis Auswirkungen auf viele Bereiche: Der Zeitpunkt einer Medikamenteneinnahme kann dadurch beeinflusst werden, aber es zeigt auch, dass sich Schichtarbeit auf den Hormonhaushalt von Frauen negativ auswirken kann. Quelle Öffne

Im Darm von ungeborenen Kindern findet sich Pilz-DNA!

Im Darm von ungeborenen Kindern findet sich Pilz-DNA! Eigentlich dachte ich bisher, Kinder sind bis zur Geburt quasi steril. Das "Animpfen" mit Keimen geschieht normalerweise bei der vaginalen Geburt durch das Mikrobiom der Mutter. Nun fand man im Mekonium von Neugeborenen Pilz-DNA. Bild: PIxabay Was bedeutet das? Mekonium ist die erste Ausscheidung des Kindes, meist direkt nach der Geburt. Da der Darm vor der Geburt nicht benutzt wird, weil das Kind ja über die Nabelschnur versorgt wird, erwartet man in dieser ersten Ausscheidung keine Keime zu finden. In einer Studie mit Neugeborenen konnte man nun tatsächlich Pilz-DNA identifizieren. Die Forscher gehen davon aus, dass Pilze schon recht früh in der embryonalen Entwicklung von der Mutter auf den Fötus übertragen werden. Wie sie dann in den Darm gelangen ist noch unklar. Im Darm scheinen diese Pilze jedoch wichtig für den späteren Gesundheitszustand des KIndes zu sein. Eine falsche Puilzbesiedelung sieht man z.

Intermittierendes Fasten hilft gegen den Alterungsprozess

Intermittierendes Fasten hilft gegen den Alterungsprozess In Tierversuchen hat man schon oft gesehen, dass Fasten die Lebensspanne verlängert. Solche Daten gab es bisher am Menschen eingeschränkt. Nun zeigt eine klinische Studie, dass sich Biomarker für das Altern durch intermittierendes Fasten verbessern.   © Contrail – Shutterstock.com Das Problem mit klinischen Ernährungsstudien ist oft die fehlende Finanzierung. Und wenn es um das Fasten geht, wird die Sache noch schwieriger: wer bezahlt schon eine Studie, mit deren Ergebnis man nichts verkaufen kann? Nun, eine Arbeitsgruppe aus Graz hat es nun geschafft und eine Studie an 30 Personen über 6 Monate durchgeführt. Immerhin. Was intermittierendes Fasten ist, dafür gibt es verschiedene Interpretationen. Nun, in diesem Fall wurde an einem Tag normal gegessen, ein einem gefastet. Und das über die ganze Versuchslänge hinweg. Die Forscher waren überrascht, wie gut die Probanden dem Protokoll folgten. Und schon nach kurzer Ze