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Posts mit dem Label "Diabetes" werden angezeigt.

Metformin - eine Wunderdroge?

Metformin - eine Wunderdroge? Metformin ist das meistverkaufte Medikament gegen Diabetes Typ 2. Wie genau das Medikament wirkt, war jahrelang nicht bekannt. Nun kommt die Forschung dem Wirkmechanismus auf die Spur. Geißrute - Bildquelle Als Heilpraktiker steht man Medikamenten oft etwas skeptisch gegenüber. da ich aber auch jahrelang in der Pharmaforschung tätig war, bemühe ich mich hier einen pragmatischen Ansatz zu finden: Medikamente dann, wenn es anders nicht geht. Bei Metformin scheiden sich da oft die Geister. Es gibt wohl keine (chronische) Erkrankung, die so einfach mit der "richtigen" Ernährung zu vermeiden wäre wie Diabetes Typ 2. Und es gibt keine Krankheit, wo man mit der "richtigen" Ernährung auf Medikamente verzichten könnte wie Diabetes Typ 2. Es gibt aber auch kaum ein Medikament, dass so preiswert und wirksam ist, wie Metformin, was die Bereitschaft der Patienten, sich "richtig" (= keine oder nur wenige Kohlenhydrate) zu...

Luftverschmutzung scheint die Entstehung von Diabetes zu begünstigen

In Regionen mit hoher Luftverschmutzung kommt Diabetes häufiger vor. Eine neue Studie hat diesen Zusammenhang untersucht und kommt zu dem Schluss, dass die eingeatmeten Partikel in verunreinigter Luft über die Lunge in den Blutkreislauf gelangen. Dort kommen sie in Kontakt mit inneren Organen und dem Immunsystem, was dann die Entwicklung von Diabetes zu begünstigen scheint. Quelle: MedicalNewsToday

Die WHO gibt als neue Richtlinie vor, den Zuckerkonsum zu halbieren.

Die WHO hat neue Richtlinien erlassen, nach denen der Konsum von Zucker täglich nur noch 5% der Kalorienaufnahme ausmachen soll. Bisher war das empfohlene Limit 10%. 5% entsprechen ungefähr der Zuckermenge, die in 4 Dosen Softdrinks enthalten ist. Man sollte sich selbst fragen, ob das nicht auch noch zu viel ist. Damit reagiert die WHO auf die um sich greifende Fettleibigkeit und das steigende Kariesauftreten. Weltweit haben zwischen 60 bis 90% der Schulkinder Karies und fast 100% der Erwachsenen. WHO proposes to halve advised daily sugar intake The World Health Organization has issued draft guidelines calling for a reduction of daily sugar intake to 5% of total daily calories in order to tackle public health problems, such as obesity and tooth decay. Was Zucker mit unserm Hirn anstellt, kann man in folgendem kleinen Film sehen: https://www.youtube.com/watch?v=lEXBxijQREo&feature=player_embedded Autor: Jens Bildquelle: womue - Fotolila.com

Macht Süßstoff dick?

Süßstoffe sind meist synthetisch hergestellte, aber auch natürlich vorkommende Ersatzstoffe für Zucker (Haushaltszucker, Saccharose), die eine wesentlich stärkere Süßkraft haben und keine oder deutlich wenig Kcal als eine vergleichbare Menge an Süße durch Zucker liefern würde. Daher werden sie heute primär eingesetzt, um die Kalorienzufuhr zu reduzieren, z.T. aber auch, um gesundheitliche Vorteile zu bieten wie bei der Karies-Prophylaxe, da sie von Kariesbakterien nicht verwertet werden können. Die 10 heute in der EU zugelassenen Süßstoffe gehören chemisch zu total unterschiedlichen Substanzgruppen, die eigentlich nur ihre Süßkraft als Gemeinsamkeit besitzen. Es handelt sich dabei um Acesulfam (E 950), Aspartam (E951), Aspartam-Acesulfam-Salz (E 962), Cyclamat (E 962), Neohesperidin (E 959), Neotam (E961), Saccharin (E 954), Sucralose (E 955), Thaumatin (E 960) und das seit kurzem erhältliche Steviosid (E 960), welches von der Stevia -Pflanze abgeleitet ist (und die selbst keine Z...

Kann man mit Erythritol und Xylitol Haushaltszucker ersetzen?

Zuckerersatzstoffe: Erythritol oder Xylitol Haushaltszucker (Saccharose) ist ein Zweifachzucker, der aus je einem Teil Glukose und einem Teil Fruktose besteht. Durch Säurekatalyse (z.B. im Magen) spaltet sich die glykosidische Bindung und es werden Glukose und Fruktose freigesetzt. Beide Zucker werden im Darm aufgenommen, wobei die Glukose den Insulinspiegel steigen lässt und kann damit von den Zellen aufgenommen werden. Die Fruktose wird in der Leber verstoffwechselt. Neben seinem süßen Geschmack hat Zucker auch nützliche physikalische Eigenschaften, die beim Kochen und Backen hilfreich sind. Er hat schon bei Raumtemperatur eine sehr hohe Löslichkeit in Wasser (fast 2kg pro Liter) und er schmilzt bei ca. 185°C wobei er danach anfängt zu karamellisieren, was einen speziellen Geschmack entstehen lässt. Pro Gramm hat Zucker ca. 4 Kcal an Energie gespeichert. Da Zucker in unserer heutigen Ernährungsweise erheblich zur Kalorienzufuhr beiträgt, wird immer wieder versucht, Ersatzstoff...

Kann man mit einer Low-Carb-Diät etwas gegen Diabetes tun?

Die wichtigsten Formen von Diabetes sind der Typ-1 Diabetes, an dem ca. 5 % der Menschen in Deutschland leiden und der Typ-2 Diabetes, an dem ca. 90% der Menschen mit Diabetes leiden. Die restlichen Prozente teilen sich auf Schwangerschaftsdiabetes und viele seltene Diabetesformen auf. In Deutschland steigt die Zahl der Neuerkrankungen stetig. Pro Jahr nimmt die Zahl der Menschen mit Typ-2 Diabetes jährlich um ca. 300.000 zu und liegt heute bei rund 9% der Bevölkerung. Heute ist in Deutschland jeder dritte über 70-Jährige Diabetiker. Zudem erkranken die Menschen immer früher an Typ-2 Diabetes, immer häufiger sind auch Kinder und Jugendliche durch Übergewicht vom Typ-2 Diabetes betroffen. Im Jahr 2007 wurden mehr als 7 Mio. Bundesbürger wegen Diabetes mellitus behandelt, 2,3 Mio. davon mit Insulin. Erschreckend ist die Dunkelziffer: auf fast jede Person mit bekanntem Diabetes kommt eine Person mit bis dahin nicht diagnostiziertem Diabetes ( Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2...

Wofür sind Ballaststoffe gut?

Meist versteht man unter Ballaststoffen unverdauliche, fasrige Pflanzenbestandteile. Dabei unterscheidet man wasserlösliche von wasserunlöslichen Ballaststoffen. Ballaststoffe sind jedoch keineswegs unverdaulich. Meist kommen wasserlösliche, wie auch wasserunlösliche Ballaststoffe gemeinsam in vielen Früchten, Getreide- und Gemüsesorten vor ( MacKee und Lattner, 2000 ). Ballaststoffe sollten ein natürlicher Bestandteil der Ernährung sein, wobei sie besonders in industriell verarbeiteter Nahrung immer weniger vorkommen (wenn sie nicht künstlich wieder zugesetzt werden). Frauen sollten >25g pro Tag, Männer >38g pro Tag zu sich nehmen. Ballaststoffe stellen eine recht heterogene Gruppe von völlig unterschiedlichen Substanzen dar. Eine Gruppierung der verschiedenen Ballaststoffe nach z.B. ihrer Fermentationsrate durch Darmbakterien erscheint sinnvoller ( Weickert und Pfeiffer, 2008 ). Besonders die wasserlöslichen Ballaststoffe, zu denen Pektin, Inulin, einige Fruktooligosaccharid...

Mit Zimt gegen Diabetes?

Zimt wird als Gewürz und traditionelle Kräutermedizin seit Jahrhunderten genutzt. Verschiedene in vitro und in vivo Versuche zeigen anti-inflammatorische (entzündliche), anti-mikrobielle, anti-oxidative, anti-Tumor, Cholesterin-senkende und immun-modulierende Eigenschaften. Zimt hat dabei auch eine lange Historie als gegen Diabetes wirkendes Gewürz. Es gibt Hinweise, dass Zimt dabei die Wirkung von Insulin nachahmt, die Insulinwirkung verstärkt und auch den zellulären Zuckerstoffwechsel antreibt. In einigen klinischen Studien konnte festgestellt werden, dass Zimt den Blutzuckerspiegel bei Patienten mit Typ-2 Diabetes und Insulinresistenz reduzierte. Wie in der Wissenschaft aber üblich, gab es auch Studien, die diesen Effekt nicht zeigten. In einer der erfolgreichen Studien , wurden dabei insgesamt 60 Patienten untersucht und diese nahmen täglich zwischen 1 und 6 Gramm Zimt zu sich. Insgesamt zeigte sich dabei, dass Glukose, Triglyceride, LDL, Cholesterin und Gesamt-Cholesterin gesen...

Gute Bakterien" im Darm können helfen, Diabetes zu verhindern.

Gutartige Bakterien im Darm können helfen, pathogene Keime zu verdrängen. Sie helfen langfristig auch Entzündungen und chronische Erkrankungen zu verhindern. Ferner produzieren sie Stoffe und Hormone, die helfen, Diabetes zu verhindern. Good Bacteria in the Intestine Prevent Diabetes, Study Suggests Jan. 18, 2013 — All humans have enormous numbers of bacteria and other micro-organisms in the lower intestine. In fact our bodies contain about ten times more bacteria than the number of our own cells and these tiny passengers are extremely important for our health. They help us digest our food and provide us with energy and vitamins. These 'friendly’ commensal bacteria in the intestine help to stop the 'bad guys’ such as Salmonella that cause infections, taking hold. Even the biochemical reactions that build up and maintain our bodies come from our intestinal bacteria as well as our own cells. Bildquelle

Metformin hilft einigen Krebspatienten.

Insulinspritze Neue Studien zeigen, dass Metformin, ein Mittel, welches normalerweise bei Diabetes verschrieben wird, auch Krebspatienten helfen kann. Metformin greift in den Leberstoffwechsel ein. Dadurch wird die Lipogenese reduziert, welche Glucose in Fettsäuren überführt und der Blutzuckerspiegel gesenkt. Die Wissenschaftler sagen, dass durch diese Behandlung die Energie für die Zellvermehrung gedrosselt wird, was auch das Tumorwachstum einschränkt.  Die Wissenschaftler, die die Studie durchgeführt haben, konnten nicht erklären, wie Metformin in diesen Studien das Tumorwachstum einschränkte, aber eine mögliche Erklärung war die Reduktion von Insulin im Blut, da Metformin den Blutzuckerspiegel senkt. Insulin ist ein Hormon, welches u.a. auch Tumorzellen zum Wachstum anregt. Man kann sich natürlich auch fragen, warum man nicht einfach den Patienten empfiehlt, Zucker und schnellverwertbare Kohlenhydrate zu vermeiden, was denselben Effekt auf den Blutzucker- und Insulinspieg...

Weißer Reis erhöht das Risiko für Typ 2 Diabetes.

Nach einer neuen Studie erhöht der Konsum von weißem Reis das Risiko, an Typ 2 Diabetes zu erkranken. Weißer Reis hat einen hohen glykämischen Index, d.h. er erhöht schnell den Blutzuckerspiegel. Die Empfehlung ist, eher braunen, ungeschälten Reis zu verwenden, der mehr Nährstoffe und Vitamine enthält. White Rice Raises Risk Of Diabetes Type 2 According to a study published today on bmj.com, consuming to much white rice regularly considerably increases the risk of developing type 2 diabetes. Bildquelle: © Calgary Reviews flickr.com

Hoch intensive Sportübungen helfen Diabetikern, den Blutzuckerspiegel zu senken.

Kettle Bells Die seit Jüngstem empfohlenen HIT (high intensity training) Einheiten sind  nicht nur optimal für den Muskelaufbau, sondern helfen anscheinend auch Typ 2 Diabetikern, ihre Blutzuckerwerte zu reduzieren. Schon 6 Übungseinheiten in nur 2 Wochen führten in einer neuen Studie zu diesem Erfolg. Das gibt Hoffnung, auch Patienten zu erreichen, die sonst bei sportlichen Übungen eher aufgeben. Blood Sugar Lowered By Brief, High-Intensity Workouts In Diabetics Researchers at McMaster University have found that brief high intensity workouts, as little as six sessions over two weeks, rapidly lower blood sugar levels in type 2 diabetics, offering a potential fix for patients who struggle to meet exercise guidelines. Bildquelle: © Hobbies on a Budget flickr.com

Diabetes und Übergewicht erhöhen das Brustkrebsrisiko.

Insulinspritze Diabetes und Übergewicht erhöhen beide das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Besonders ab dem Alter von 60 Jahren scheint dies der Fall zu sein. Die Daten wurden in einer schwedischen Studie an 1,5 Millionen Personen erhoben. Anhand der Daten kann man sagen, das 15 von 100 Übergewichtigen erkranken werden, wobei Diabetes das Risiko um weitere 37% erhöht. Diabetes And Obesity Increase Breast Cancer Risk A report at The San Antonio Breast Cancer Symposium, held Dec. 6-10, 2011, looked at cancer risks associated with having Diabetes or being Obese. The Swedish study has shown that Obesity or Diabetes after the age of 60 significantly increase the possibility of developing breast cancer . © Jill A. Brown flickr.com

Niedrige Vitamin D Spiegel stehen in Beziehung zur Insulinresistenz.

Sonne und Vitamin D Eine neue Studie zeigt, dass bei einem Vergleich von übergewichtigen und normalgewichtigen Kindern die übergewichtigen Kinder im Schnitt niedrigere Vitamin D Spiegel und ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 2 hatten. Ferner zeigten die Kinder mit niedrigem Vitamin D Spiegel eine höhere Insulinresistenz, was als Vorstufe für Diabetes gilt. Ein Grund dafür können schlechte Ernährungsgewohnheiten wie z.B. kein Frühstück und zu viele Softdrinks und süße Säfte sein. Link Between Low Vitamin D Levels And Higher Degrees Of Insulin Resistance A recent study of obese and non-obese children found that low vitamin D levels are significantly more prevalent in obese children and are associated with risk factors for type 2 diabetes . Bildquelle: © lloydcrew flickr.com

Diäten können übergewichtigen Diabetikern helfen, die Herzfunktion zu verbessern.

Insulinspritze Eine kalorieneingeschränkte Diät kann bei zuckerkranken Übergewichtigen helfen, die Herzfunktion zu verbessern. Die Ärzte der Studie kamen zu dem Schluss, dass die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten die Insulinabhängigkeit reduzierte und einen besseren Effekt als eine Medikamentenbehandlung hatte. Da der Insulinanstieg durch Kohlenhydrate verursacht wird, kann man folgern, dass dies im Wesentlichen auf die Reduktion der Kohlenhydrate zurückzuführen ist. Obese Patients With Diabetes Experience Improved Heart Function Following Restricted Calorie Diet A low-calorie diet eliminates insulin dependence and leads to improved heart function in obese patients with type 2 diabetes , according to a study presented at the annual meeting of the Radiological Society of North America (RSNA). Bildquelle: © Jill A. Brown flickr.com

Fisch kann das Diabetesrisiko senken.

Eine Studie aus Spanien hat gezeigt, dass der Verzehr von Fisch den Blutzuckerspiegel und damit das Diabetesrisiko senken hilft. Der Verzehr von fettem, gegrilltem, rotem Fleisch scheint das Gegenteil zu bewirken. Die Abkehr von den Ernährungsgewohnheiten der Mittelmeer-Diät hat auch einen negativen Einfluss auf Herz-Kreislauferkrankungen. Eating fish can reduce the risk of diabetes ScienceDaily (2011-11-11) -- A study analyses the dietary patterns of the adult Spanish population with high cardiovascular risk. The results reveal a high consumption of both red meat and fish. However, whilst eating lots of cured meats is associated with greater weight gain and a higher obesity rate, the consumption of fish is linked to lower glucose concentrations and a smaller risk of developing diabetes. Bildquelle: © Swetlana Wall fotolia.com