Direkt zum Hauptbereich

Coronaviren - Was kann ich dagegen tun?


Coronaviren - Was kann ich dagegen tun?

Das Corona-Virus beherrscht derzeit die Presselandschaft, aber so richtig Ernst muss man es ja (noch) nicht nehmen. Wirklich? China ist weit entfernt. Aber in Zeiten, in denen mit dem Flugverkehr innerhalb von Stunden jeder Punkt der Erde erreicht werden kann, ist China quasi vor der Haustür.
Und dies tatsächlich wortwörtlich. Bei den mit dem Bundeswehrflieger gerade aus China zurück gebrachten Deutschen haben sich zwei Verdachtsfälle in der Bundeswehr-Kaserne Germersheim bestätigt. Und Germersheim liegt bei uns fast vor der Haustür. Dies ist nun für uns nicht ein größeres Risiko, als im Rest von Deutschland. Aber es verdeutlicht, wie die Welt zusammengeschrumpft ist. Nicht nur bei Coronaviren, sondern auch bei anderen Epidemien, wie der "normalen" Gruppe oder Ebola.
Das Risiko von Coronaviren ist wohl höher, als bei der normalen Grippe, muss aber jetzt auch nicht überdramatisiert werden. Mit großer Sicherheit sind die aus China bekannt gegebenen Zahlen alle nicht korrekt, was die Zahl der Infizierten, wie auch die der Verstorbenen betrifft.  Aber mit etwas gesundem Menschenverstand kann man das persönliche Risiko reduzieren, sollte sich die Infektionswelle in Europa ausbreiten. Ein Mundschutz, wie er in Asien bei solchen Gelegenheiten getragen wird, gehört nicht dazu. Er schützt in Kliniken eher die Patienten vor den Ärzten.
Was kann man vorsorglich tun? Nun, wie bei vielen Virusinfektionen ist das beste Gegenmittel immer das eigene Immunsystem. Insbesondere Personen, mit einem eingeschränkten Immunsystem, sind diejenigen, die die größten Auswirkungen einer Virusinfektion zu ertragen haben. Daher sind Maßnahmen sinnvoll, die das Immunsystem stärken. Wir selbst sorgen uns darum, dass auch im Winter der Vitamin D Spiegel nicht zu stark abfällt. Ferner macht eine etwas höhere Dosis an Vitamin C am Tag Sinn. Für uns setzen wir hier den Richtwert auf etwa 1g pro Tag. Ferner kann man mit Zink das Immunsystem unterstützen. Ein Richtwert kann hier 75 mg pro Tag sein. In Studien hat sich auch L-Lysin als eine Unterstützung gegen Viren erwiesen, da es bei denen das für sie wichtige Arginin verdrängt. Bis 3-4 g pro Tag werden hier geraten. Und auch Cistus-Tee als warmes Getränk kann das Immunsystem unterstützen helfen.
Wichtig ist natürlich auch der gesunde Menschenverstand. Händewaschen, Vermeidung von Menschenansammlungen, wo möglich und Ruhe, wenn es einen doch erwischt hat, sind einfache Tipps, um Risiken zu reduzieren.
Öffnen Sie zum Teilen von Kommentaren das Dokument: bitte hier klicken
Klicken Sie nach dem Öffnen des Dokuments auf die blaue Schaltfläche in der oberen rechten Ecke. Klicken Sie dann unten rechts im Dialogfeld auf "Erweitert", geben Sie Ihre Google-Mail-Adresse ein und klicken Sie auf "Senden".

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Sind Transfette eigentlich gefährlich?

Immer wieder wird man mit Aussagen zu Fetten konfrontiert, die sich anscheinend widersprechen. Einmal sind z.B. Transfette gefährlich, ein anderes Mal eben nicht. Wie kommt es zu solchen Widersprüchen? Fette sind aus Glyzerin und Fettsäuren aufgebaut. Es gibt nun einmal nicht eine einzige trans-Fettsäure, sondern viele verschiedene. Deshalb gibt es auch verschiedene trans-Fette. Diese unterscheiden sich in der Länge (= Anzahl der Kohlenstoffatome in der Kette), aber auch in der Art und Anzahl der Verbindungen der Atome in den Fettsäureketten. Dabei können zwei Kohlenstoffatome entweder mit einer Einfach- oder einer Doppelbindung miteinander verbunden sein. Kommen in einer Fettsäure Doppelbindungen vor, spricht man von einer ungesättigten Fettsäure, die mit nur Einfachbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen heißen gesättigte Fettsäuren. Wenn eine Fettsäure eine Doppelbindung aufweist, kann diese in einer cis- oder einer trans-Anordnung vorliegen: bei cis-Anordnung (cis = diesseiti

Long Covid und Post Vac Syndrom: Wie entstehen sie?

Long Covid und Post Vac Syndrom - Wie entstehen sie? Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich Milliarden Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert und es wurden Milliarden Menschen dagegen geimpft. Bei solch hohen Zahlen treten auch seltene Ereignisse mittlerweile gehäuft auf. Dazu gehören Long Covid und das Post Vac Syndrom. Bildquelle Bisher weiss man nicht, warum der Großteil der Infizierten, aber auch der Geimpften keine oder nur geringe Probleme hat. Es gibt jedoch Faktoren, die das Risiko für Long Covid, wie auch Post Vac Syndrom erhöhen. Dazu gehören das Geschlecht (Frauen sind häufiger betroffen), Alter, Übergewicht, Asthma u.a. ( Schieffer und Schieffer, 2022 ). Unter Long Covid versteht man Symptome, die auch nach mehr als 4 Wochen nach einer akuten Infektion oder Erkrankung nicht abgeklungen sind. Das RKI gibt an, dass Long Covid bei 7,5 bis 41 % der Patienten ohne Hospitalisierung auftritt. Das Post Vac Syndrom beschreibt ähnliche Symptome, die sich nach einer Impf

Weihrauch: hilfreich bei Entzündungen

Weihrauch: hilfreich bei Entzündungen Neben der Myrrhe   ist auch der Weihrauch eine seit Jahrtausenden eingesetzte Heilpflanze, die Entzündungen bekämpfen kann. Die drei Weisen aus dem Morgenland brachten dem neugeborene Jesuskind laut der Bibel Weihrauch, Gold und Myrrhe. Damals handelte es sich bei diesen Gaben um die drei wertvollsten Heilmittel der Zeit. Wie bei der Myrrhe, wird auch beim Weihrauch ein Harz aus einer Pflanze gewonnen. Die Wirkung dieser Heilpflanzen ist lange bekannt, aber erst in den letzten Jahren zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, wie sie wirken ( Algiere et al., 2015 ). Beim Weihrauch (Boswellia serrata), handelt es sich um eine kleine Baumart, die insbesondere in Arabien und am Horn von Afrika vorkommt. Deren Harz hat anti-entzündliche Wirkung und kann insbesondere bei Darmerkrankungen eingesetzt werden. Eine Wirkung ist der Schutz der Epithelbarriere, die insbesondere bei " Leaky Gut " beeinträchtigt ist ( Catanzaro et al., 2015 ). Die Wirkst