Direkt zum Hauptbereich

Hellhäutige Personen haben oft zu geringe Vitamin D Werte, weil sie sich vor der Sonne schützen.

Sonne und Vitamin D

Hellhäutige Personen, die sich vor der Sonne schützen, haben zweimal so oft Vitamin D Defizite als Personen, die sich nicht schützen. Interessanterweise zeigte sich in der Studie kein Einfluss von  der Nutzung von Sonnencreme auf den Vitamin D Spiegel. Die Forscher folgern, dass in diesen Fällen die Sonnencreme zu selten oder zu wenig aufgetragen wurde, um einen Effekt zu haben.

Caucasians who avoid sun exposure more likely to be vitamin D deficient, study suggests

ScienceDaily (2011-11-03) -- Light-skinned people who avoid the sun are twice as likely to suffer from vitamin D deficiency as those who do not, according to a study of nearly 6,000 people. Surprisingly, the use of sunscreen did not significantly affect blood levels of vitamin D, perhaps because users were applying too little or too infrequently, researchers speculate.

Bildquelle: © lloydcrew - flickr.com

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ketose Teil 1: Die Rolle der Autophagie bei der Zellverjüngung

Ketose Teil 1: Die Rolle der Autophagie bei der Zellverjüngung Wäre es nicht toll, wenn es den sagenumwobenen Jungbrunnen tatsächlich gäbe? Man steigt alt hinein und kommt als junger Mensch wieder heraus. Tatsächlich sitzt ein solcher Jungbrunnen in unseren Körperzellen und hält uns lange fit ( Aman et al, 2021 ). Hätten wir ihn nicht, würden wir viel früher altern und sterben. Durch unseren heutigen Lebensstil schaden wir jedoch unserem Jungbrunnen. Das fatale Ergebnis: gerade wenn wir altern und ihn am meisten bräuchten, verliert er durch unser eigenes Zutun mehr und mehr an Kraft. Dieser Jungbrunnen ist die Autophagie ( Madeo et al, 2015 , Wong et al, 2015 ). Steuern können wir die Autophagie durch Ketose. Bildquelle Während des normalen Stoffwechsels fallen in unseren Zellen Endprodukte an, die uns schaden. Zusätzlich schädigt oxidativer Stress unsere zellulären Bestandteile wie z.B. Proteine und kleine Organelle innerhalb der Zellen. Diese Endprodukte und gesc...

Ketose Teil 3: Wie funktioniert therapeutische Ketose?

Ketose Teil 3: Wie funktioniert therapeutische Ketose? Ketose verbessert die Libido. So, nachdem ich Eure Aufmerksamkeit habe, geht es erst einmal um therapeutische Ketose. Aber keine Sorge, am Ende des Beitrags geht es doch auch ein bisschen um die Libido. Ketose ist ein Zustand, der sowohl zur Energiegewinnung, wie auch für Reparaturprozesse genutzt werden kann. Solange dem Körper (auch in Ketose) Bau- und Brennstoffe zugeführt werden, läuft die Autophagie aber nur auf basalem Niveau. Will man die Autophagie steigern und damit den Körper regenerieren, ist eine Ketose unter Verzicht auf Nahrung nötig: das Fasten . Eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang spielt das Insulin. Bildquelle Unser Körper ist dafür gemacht, auch in Hungerzeiten zu überleben. Wäre es nicht so, wäre der Mensch längst ausgestorben. Unsere Vorfahren hatten die längste Zeit keinen Kühlschrank und Nahrung konnte nur bedingt haltbar gemacht werden. Insbesondere zu Zeiten der Jäger und Sammler mus...

Ketose Teil 2: Was ist das eigentlich?

Ketose Teil 2: Was ist das eigentlich? Unser Körper kann sowohl Kohlenhydrate, Eiweiße als auch Fette zur Energiegewinnung nutzen. Damit er Fette nutzen kann, muss er im Zustand der Ketose sein. Dabei werden die Fette in Ketonkörper umgewandelt, die dann verstoffwechselt werden. Die Ketose ist eine Form der Energiegewinnung, die eine Alternative zum Zuckerstoffwechsel darstellt. Ketose zu erreichen ist jedoch schwieriger, als man denkt. Bildquelle Wie in Teil 1 schon geschrieben, stellen Kohlenhydrate und Zucker keine Bausteine für unseren Körper dar. Sie sind im Gegensatz zu Fetten und Eiweißen reine Energieträger. Daher verwendet der Körper Kohlenhydrate bevorzugt zur Energiegewinnung, da er sie sonst nicht verwenden kann. Fette und Eiweiße werden nur dann zur Energiegewinnung verwendet, wenn keine Kohlenhydrate oder Zucker vorliegen. Gesteuert wird dies durch das Hormon Insulin ( Staverosky, 2016 ). Ein hoher Blutzucker führt zum Anstieg von Insulin. Dies ermöglicht ...